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Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser wird 50 Jahre jung

Donnerstag, 04. März 2010

Anlässlich des-50 jährigen Bestehens des Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) hob Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely im Rahmen einer Pressekonferenz die Bedeutung der "Häuser zum Leben" und ihre individuellen Betreuungskonzepte für SeniorInnen hervor.


"Die 31 'Häuser zum Leben' bieten selbstbestimmtes Wohnen und damit Lebensqualität für rund 9.400 BewohnerInnen in fast allen Bezirken Wiens. Gemeinsam mit den 172 Pensionistenklubs und Seniorentreffs der Stadt ist das KWP österreichweit der größte Anbieter von SeniorInnenbetreuung", erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin sowie KWP-Präsidentin Maga Sonja Wehsely. "Mit diesem Angebot ist das KWP unverzichtbarer Bestandteil des Wiener Pflegenetzwerks."

Für die kommenden Jahre plant das KWP weitere Neuerungen: So entstehen zum Beispiel derzeit im Rahmen einer Kooperation zwischen KWP und Wiener Krankenanstaltenverbund Innovative Wohn- und Pflegehäuser (IWP) in Hietzing, Ottakring und Döbling. Die Häuser bieten Wohnappartements, die bei Bedarf Schritt für Schritt in Pflegezimmer umgewandelt werden können. Denn Erfahrung zeigt, dass bei älteren Menschen oft eine Schwellenangst besteht, vom Wohn- in den Pflegebereich eines Pensionisten-Wohnhauses zu übersiedeln. Das neue Konzept soll hier Abhilfe schaffen. Die SeniorInnen bleiben auch im Falle von Krankheit oder dauernder Pflegebedürftigkeit in ihrer gewohnten Wohnumgebung.
"Der Anspruch muss sein, Menschen so lange wie möglich in einer Gemeinschaft zu halten, an die sie gewöhnt sind, auch wenn sie krank oder pflegebedürftig sind", erläuterte KWP-Geschäftsführerin Maga Gabriele Graumann.

Um den steigenden Anforderungen an SeniorInnenbetreuung und -pflege gerecht zu werden, entwickeln die "Häuser zum Leben" auch gemeinsam mit dem Fonds Soziales Wien ein eigenes Ausbildungs-Curriculum "Pflege- und Sozialberuf".

"Die hohe Innovationskraft und das Engagement der 3.300 MitarbeiterInnen sorgen für das Wohlbefinden der BewohnerInnen. Denn selbstbestimmtes Altern hat für die Stadt Wien höchste Priorität", erklärte Wehsely.

Nähere Informationen zur Pressekonferenz können Sie in der Rathauskorrespondenz nachlesen, zum Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser unter: www.kwp.at

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